(djd/pt). Durchschnittlich acht bis zwölf Infekte pro Jahr sind nach Angaben der Kinderärzte bei Kleinkindern durchaus normal. Dadurch wird das kindliche Immunsystem „trainiert“. Mit zunehmendem Alter geht die Häufigkeit der Infekte zurück – ab dem fünften bis sechsten Lebensjahr liegt sie bei durchschnittlich zwei bis drei Erkältungen pro Jahr.
Gerade Kleinkinder entwickeln bei Infekten häufig Fieber, das eigentlich eine sinnvolle Reaktion des Organismus auf die Infektion mit Krankheitserregern ist: Durch die Erhöhung der Körpertemperatur werden körpereigene Abwehrzellen aktiviert und die Vermehrung von Viren und Bakterien gestoppt. Allerdings besteht bei Säuglingen und Kleinkindern mit hohem Fieber die Gefahr von Fieberkrämpfen, so dass der Einsatz von fiebersenkenden Medikamenten wie beispielsweise Paracetamol weit verbreitet ist.
Eine ebenso wirksame wie nebenwirkungsfreie Behandlung der durch Infekte bedingten fieberhaften Unruhe-zustände bei Säuglingen und Kleinkindern ist nach den Erfahrungen von Professor Ulrich Wemmer, Darmstadt, mit Viburcol N möglich. Die in dem homöopathischen Komplexmittel enthaltenen Einzelhomöopathika wirken fiebersenkend, schmerzstillend und führen zu einer allgemeinen Beruhigung der erkrankten Kinder. Gleichzeitig wird die wünschenswerte Abwehrreaktion des kindlichen Organismus nicht unterdrückt und die Selbstheilungskräfte und das Immunsystem werden stimuliert.
In zwei Studien konnte nachgewiesen werden, dass Viburcol N bei der symptomatischen Behandlung von akuten fieberhaften Infekten ein vergleichbares Potenzial wie Paracetamol besitzt¹. Anders als bei der Behandlung mit dem homöopathischen Komplexmittel ist beim Einsatz von nichtsteroidalen Antirheumatika (NSAR) wie zum Beispiel Paracetamol oder Acetylsalicylsäure das Risiko von unerwünschten Arzneimittelreaktionen vorhanden. Bei Überdosierung kann Paracetamol unter anderem zu schweren Leberschäden führen und der Einsatz von Acetylsalicylsäure sollte aufgrund des engen Wirkungsbereichs, der Gefahr von Intoxikationen und der Auslösung eines Reye-Syndroms bei Kindern nur mit Vorsicht erfolgen, betont Wemmer.
Als Indikationen für Viburcol N nennt der Pädiater Unruhezustände mit und ohne Fieber, Zahnungs-beschwerden, grippale Infekte und Koliken. Auch zur unterstützenden Behandlung bei Masern, Mumps und Windpocken eignet sich das moderne Homöopathikum.
Die Zäpfchen können bereits bei Säuglingen ab dem 1. Lebenstag eingesetzt werden. Bei Säuglingen unter sechs Monaten sollten nach Angaben des Kinderarztes nicht mehr als 2 Zäpfchen täglich verabreicht werden. Im zweiten Lebenshalbjahr kann die Dosierung auf 3 Zäpfchen täglich gesteigert werden. Bei älteren Kindern können bei akuten Beschwerden 4 – 6 Zäpfchen pro Tag und nach Besserung der Beschwerden 2 – 3 Zäpfchen täglich appliziert werden.
Erhöhte Temperaturen bis zu 38º C (rektal gemessen) können bei Kindern auch ohne eine Infektion zum Beispiel durch körperliche Aktivität auftreten. Bei Temperaturen über 38,5º empfiehlt Wemmer folgende Maßnahmen:
- Bettruhe
- gut gelüftetes Zimmer
- reichlich Flüssigkeit: Tee oder verdünnte Fruchtsäfte (keine Milch)
- leichte Kost
- Wadenwickel.
Die Verabreichung von Viburcol N Zäpfchen ist nach den Erfahrungen des Kinderarztes bereits ab einer Temperatur von 38º C sinnvoll, da bei Kindern häufig eine rasche Temperatursteigerung besonders in den Abend- und Nachtstunden auftreten kann. Das homöopathische Komplexmittel kann auch mit Mitteln der konventionellen Medizin kombiniert werden. Durch ein solches Vorgehen kann die Dosis anderer fiebersenkender Medikamente reduziert und dadurch auch das Risiko möglicher Nebenwirkungen dieser Mittel reduziert werden. Kontraindikationen für Viburcol N sind nicht bekannt; allerdings sollte das moderne Homöopathikum nicht bei bekannten Allergien gegen Kamille, Küchenschelle und breitblättrigen Wegerich eingesetzt werden.
Foto: djd/Viburcol